Ohne Schnick & Schnack | 10 Dinge, die ich am Sommer liebe
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10 Dinge, die ich am Sommer liebe

Dieser Sommer war einfach unvergleichbar, dürfen wir sagen, ohne Schnickschnack. Diese Temperaturen, diese Sonne… ich glaube wir sind “ovverloaded” mit Endorphinen. Oder gibt es tatsächlich irgendwo in Deutschland noch jemand, der unglücklich ist? Wir sind es nicht.

Wir lieben den Sommer, weil

es Beeren gibt.

Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Blaubeeren… ich liebe sie alle. Und meine Familie auch. Deshalb wird bei uns auch keine Beere schlecht. Manchmal schafft sie es noch nicht mal vor die Haustür. Wir kaufen die meisten Früchtchen, wenn möglich direkt am Feld. Oder wir pflücken selbst. Und dann kommt man schon mit einem dicken Bauch zu Haus wieder an.

wir Himbeermarmelade machen können.

Natürlich sind die Teile pur am besten. Aber mein Mann isst (fast nur) Himbeermarmelade, ich würde meinen, er ist süchtig. Deshalb ist es ein Must, dass wir auch mindestens einmal frische Konfitüre kochen, die bis zur nächsten Ernte halten muss. Und das machen wir ohne Schnickschnack. In unserer Nähe gibt es ein Himbeerfeld, dort pflücken wir ein paar Kilogramm. Danach geht es sofort los. Himbeeren in den Topf, aufkochen lassen, Gelierzucker dazu, ab in die Gläser und zu.

Hoffentlich wird der Winter nicht so lang…

wir frische Kirschen direkt vom Baum essen können.

Ich sitze im großen, dicht verzweigten Kirschbaum auf dem Hühnerhof meiner Großeltern und traue mich nicht hinunter, weil der Hahn da unten rumstolziert. Ich rufe nach Opa, damit er mich rettet. Das ist eine meiner liebenswerten Erinnerungen an meine Kindheit und meinen Opa. Und der Hahn war zwischen uns Kindern echt gefürchtet.

Heute habe ich immer ein kleines Bedauern, wenn ich Kirschen bei einem anonymen Händler kaufe. Denn selbst die reifen, roten Früchte vom Baum pflücken, übers Ohr hängen und aufessen bleibt das Beste und steht für mich wie kaum etwas anderes für einen schönen Sommer.

bunter Nagellack an den Füßen noch mehr Farbe in unser Leben bringt.

Ich bin ja nicht so die Schminktante und damit in meinem Berufsstand etwas auffälliger. Ich habe 1.000 Allergien und mache mir das Leben nicht noch schwerer, indem ich Makeup und Wimperntusche trage. Natur ist die wahre Schönheit… hüstel. Aber ich liebe Nagellack. Und in diesem Sommer komme ich voll auf meine Kosten mit den Pastelltönen. Und meine nähere Umgebung konnte sich davon überzeugen, denn ich habe bestimmt alle Farben des Regenbogens einmal durchgetragen. Und Ihr so?

wir Eis essen können ohne schlechtes Gewissen.

Dieser Jahrhundertsommer mit den so heißen Temperaturen hat dafür gesorgt, dass die Eisprodukte in den Märkten ausverkauft waren. Und wir waren „mitschuldig“. Wir haben täglich, wie, drei und manchmal vier Eis gegessen. Ohne schlechtes Gewissen. Aber wir haben nicht nur Eis gekauft, sondern auch viel selbst gemacht, zusammen mit den Kindern, Smoothie Eise oder Früchte mit Sahne oder Joghurt. Die halbe Nachbarschaft hat mitgefuttert.

wir (fast) nackig am See rumtollen können.

Als ich noch klein war, packte uns unser Papa immer in unseren alten Skoda später in den Trabbi nach der Arbeit und fuhr mit uns zum Tiefsee. Ich habe neulich erst erfahren, dass es jetzt meine Freunde ähnlich mit Ihren Kids machen. Nichts hat sich verändert. Leider haben wir hier bei uns ums Eck nicht solch einen See direkt ums Eck. Das hält uns aber nicht auf, ins Freibad zu gehen oder regelmäßig an die Ostsee zu fahren, um dort ins Wasser zu laufen. Vor allem mit unserer Hündin, die das Meer genauso wie liebt, haben wir richtig viel Spaß. Hund und Kind sind sauber und oft auch durch den Sand einmal komplett gepeelt. Und sie sind so glücklich.

viel barfuß laufen können.

Vor etwa zwei Jahren habe ich mir meine ersten Barfußschuhe, die eher wie Socken aussehen, gekauft. Ich trage sie sehr viel im Herbst, an milden Wintertagen und im Frühjahr. Sie sind nicht so sexy, deshalb habe ich sie meist zu Jeans an und weniger zu kurzen Hosen, Röcken oder Kleidern. Und in diesem Jahr habe ich mir auch erstmalig ballerinas von leguano gekauft. Und ich hatte sie super viel im Sommer an, denn sie sind sehr kleidsam und sehr bequem. Doch zwischendurch bin ich richtig viel barfuß gelaufen. Und es war toll und wurde immer leichter, denn unsere Füße gewöhnen sich schnell an die nackten Tatsachen. Ich hatte viel seltener kalte Füße und wenn man es empirisch beobachtet, war ich auch viel weniger krank als sonst. Es könnte am Barfußlaufen liegen.

wir uns viel draußen bewegen und die sonst so weißen Beinchen etwas Farbe bekommen.

Kurze Hosen oder ein Jeansrock gehören zur täglichen Uniform. Und wenn ich dann am Ende des Sommer, sozusagen diese Tage, mir meine Beine anschaue, haben sie doch etwas Farbe bekommen. So gar ganz schön viel. Na ja, das war in den letzten Monaten auch nicht so schwer bei diesem tollen Wetter. Jeden tag waren wir draußen im Garten oder haben mit unserer Hündin eine Extrarunde gedreht. Als Norddeutsche wissen wir, man muss das gute Wetter nutzen, wenn es da ist. Wer kann denn ahnen, dass es sich fast über vier Monate zieht. Ich kann für meinen Teil sagen, ich habe ihn genossen, auch wenn er mich müde gemacht hat. Aber meine Glückshormonkiste ist aufgefüllt bis oben hin. Und ich hoffe, sie reicht bis Weihnachten.

ich die neuen Sommersprossen auf der Nase meines Kindes zählen kann.

Sie sind so süß. Sie sehen fast aus wie kleine A-Häufchen von Fliegen auf der Nase meines Kindes. Ohne Struktur und Sinn haben sie sich auf seiner Nase und drumherum verteilt. Es heißt, mein Mann und ich hätten als Kinder auch viele Sommersprossen gehabt. Leider ist die Erinnerung daran etwas geschwächt.

Nichtsdestotrotz zählen wir sie manchmal gemeinsam, denn so schaffen wir es auch mal weiter bis 20 und das Kind lernt neue Zahlen. Wir legen mal los… 1, 2, 3, 4, 5…

wir abends bis tief in die Nacht auf der Terrasse sitzen und in den Sternenhimmel schauen können.

Und manchmal muss man auch nicht viel mehr dazu sagen. Denn einfach nur sitzen, still sein und genießen reicht aus. Nicht immer reden, zerreden. Sondern zuschauen, wie sich der Abend in die Nacht verwandelt. Und ich gestehe, ich werde es gern viel öfter machen.

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