Ohne Schnick & Schnack | 10 Dinge, die ich an meiner Hündin liebe..
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10 Dinge, die ich an meiner Hündin liebe..

Ich könnte mich verlieren, in einer Aufstellung, warum jeder eigentlich einen Hund haben sollte. Vielleicht würde ich es auch auf ein Buch bringen. Aber wir müssen nicht übertreiben, denn Cuna ist und bleibt die beste Hündin der Welt.

Sie ist ein Labradoodle

Damit wären wir eigentlich fertig. Das sind schon mindestens 10 Punkte in einem zusammengefasst.


Ja, wir haben einen Labradoodle. Schon allein das Wort bringt fast jeden zum Lächeln. Und unsere Hündin auch. Sie freut sich über jeden, der uns besuchen kommt, und liebt die Postfrau, dass diese manchmal schon Angst hat, vom Fahrrad gekippt zu werden. Sie ist schon neuneinhalb Jahre und benimmt sich manchmal immer noch wie ein duschgeknalltes Baby.

Sie ist das gütigste, liebenswerteste Tier.

Egal ob die Kinder sie streicheln, am Ohr „grabbeln“, am Halsband zu feste ziehen oder auch mal auf ihr reiten wollen. Das hat sie alles mehr oder weniger oft hinter sich. Sie hält es aus mit einer Wahnsinnsgeduld. Wenn es ihr zu viel wird, dreht sie einfach nur den Kopf weg oder läuft mal aus der Situation. Aber letzteres kommt schon sehr, sehr selten vor.

Ich glaube ja, sie steht total drauf, dass alle immer an ihr rumkuscheln und sie betüteln. Sie wäre bestimmt lieber so ein kleiner, puscheliger Kuschelhund, den man überall mitnimmt und immer bei sich hat. Doch dafür ist sie leider etwas groß geraten.

Sie freut sich über jeden, den wir auf der Straße treffen.

Wenn Freunde kommen, sagen sie immer: Oh, sie hat mich wiedererkannt, sie mag mich noch immer. Wir wissen es besser und schweigen. Denn Cuna freut sich über allen und jeden. Und wenn sie richtig gut drauf ist, rennt sie mit Dir mit Vollspeed entgegen. Und ich hoffe nur immer, dass dann kein kleines Kind dazwischensteht. Sie würde es – zwar mit Liebe, aber immerhin – doch umrennen.

So liebt sie abgöttisch unseren Nachbarn schräg gegenüber und rennt dort einfach auch in den Garten, wenn die Tür mal wieder offensteht. Dann hört man nur ein Gekreische, denn die beiden Jungs, 4 und 5 Jahre, kriegen einen Heidenschreck. Und manchmal auch die eben schon oben genannte Postfrau.

Sie geht anderen Hunden (meistens) aus dem Weg

Ihre ersten zwei Hundejahre haben wir auch auf einer großen Hundeweise in hamburg verbracht. Sie ist aufgewachsen mit den unterschiedlichsten Rassen, kurze Beine, lange Beine, total durchgeknallt und super langweilig. Sie hat sie alle kennengelernt. Und sie hat für sich einen Weg gefunden, wie sie mit ihnen umgeht.

Und jetzt, wo wir nur noch auf den Spaziergängen andere Hunde treffen, wechselt sie lieber manchmal die Straßenseite als sich am Arschi beschnüffeln zu lassen. Nicht jeder darf da ran. Von daher laufen wir entspannt durch die Straßen, während andere Hundebesitzer schon voll panisch schauen, wenn wir mal wieder ohne Leine spazieren gehen. Mein Kommentar: Einfach kein Interesse!

Sie liebt es, sich auf den Rücken zu schmeißen.

„Komm schnell und kraul mir den Bauch“ will sie eigentlich rufen. Aber wir verstehen sie auch so. Als ich früher noch viel mit ihr geübt habe, wollte ich ihr immer das Kommando „Wie machen die Frauen auf der Reeperbahn“ beibringen, aber irgendwie hatte ich nicht die Ausdauer. Ist aber auch nicht schlimm, denn wir müssen gar nichts sagen, sie fordert Ihre Liebe und Streicheleinheiten einfach ein. Und dazu Recht. Wir müssen uns alle viel mehr den Bauch streicheln, oder?

Sie bringt uns zum Lachen.

Denn sie hat eine Angewohnheit. Sie steckt ihren Kopf immer gern ungefragt zwischen die Knie von anderen. So von wegen kümmere Dich jetzt mal um mich, ein bißchen kraulen und da streicheln. Und die meisten, die sie noch nicht so gut kennen und überrumpelt werden, lassen auch gleich mal die Hände auf ihr Fell gleiten. Ziel schnell erreicht.

Und so fangen gleich alle an zu grinsen, der Bann ist gebrochen und beim Bäcker morgens am Wochenende wird kräftig geplauscht, bis man endlich dran ist. So vergeht die Zeit in der Schlange schnell. Meine Hündin ist ein wahres Kommunikationsgenie.

Sie ist so verspielt.

Neuneinhalb Jahre, das ist doch schon mal ein gutes Alter für eine Hündin. Ich gebe zu, ab und an müffelt sie jetzt doch schon mal. Aber trotzdem ist sie jugendlich und verspielt wie am ersten Tag. Am verrücktesten ist sie, wenn sie im Sommer frisch geschoren ist. Ich weiß nicht, ob sie sich dann so viel leichter fühlt, dass sie übermütig durch die Gegend springt. Aber sie tut es so oder so.

Oder auch im Winter, wenn frischer Schnee gefallen ist, liebt sie es, dann mit Vollgas einmal die Straße hoch und runter zu preschen. Wir werfen dann auch immer Eisbälle durch die Gegend, die sie versucht, zu fangen. Da sind schon tolle Szenen entstanden.

Sie ist besser als Fernsehen, wenn sie schläft.

Wenn sie sieht, dass wir auf dem Sofa sind oder am Tisch sitzen, lässt sie sich so richtig gehen. Sie denkt bestimmt, die können jetzt allein auf sich aufpassen und ich mache mal kurz die Augen zu. Aber aus Augen zu wird ganz schnell großes Theater. Sie kann schnarchen (besser als mein Mann), sie macht lustige Geräusche und manchmal wenn sie auf dem Rücken liegt, sieht es aus, als würde sie mit ihren Pfoten im Schlaf Fahrrad fahren. Ob sie davon träumt?

Leider ist es schwierig, sie dabei zu fotografieren oder zu filmen. Ja, da kommt mein “japanisches Aufzeichnungsgen” wieder durch. Aber wenn man versucht, so leise wie möglich sich an sie heran zu robben, geht schon das eine Auge auf und das Schauspiel ist leider vorbei.

Meine Hündin ist die beste Begleitung.

Sie schafft es, mich bei Wind und Wetter vor die Tür zu bekommen. Dafür schon mal das größte Lob. Sie hat mich etwas von meinem Couch Potato-Dasein erlöst und mich in einen Frischluftfanatiker verwandelt. Und ich gehe inzwischen auch gern mal joggen. Aber nicht mit einer Laufgruppe, da muss ich mich immer auf einen Termin festlegen und bereit sein. Ich lauf auch nicht gern allein, das ist irgendwie auch langweilig.

Nein, ich nehme Cuna mit und manchmal unterhalte ich mich auch mit ihr. Fällt nicht so auf, als wenn man sich mit sich allein unterhält. Die Leute haben immer Verständnis, wenn man mit seinem Hund spricht. Und sie gibt natürlich auch das Tempo beim laufen vor. So ganz „schneckig“ darf ich dann auch nicht sein, dann bleibt sie überall stehen und hat keine Lust mehr, mitzulaufen.

Sie beschwert sich nie.

Jan, es kommt mal vor, dass wir an einigen tagen sehr wenig Zeit für sie haben. Aber wir machen es dann an den anderen Tagen wieder gut. Manchmal klappt es nicht mit der Riesenrunde, um die Blocks. Sondern wir rasen morgens, nachmittags, abends nur mal schnell die kürzeste Runde. Und damit muss sie dann klar kommen. Aber nie beschwert sie sich, sondern schläft viel. Ich argumentiere, dass sie vielleicht auch mal diese faulen Tage wie wir braucht.

Wir haben ja den Film “Pets” gesehen, ob sie dann vielleicht auch die Musik aufdreht oder den Kühlschrank öffnet, wenn wir nicht da sind?

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