Ohne Schnick & Schnack | 10 Dinge, die ich gern im Dezember mache
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10 Dinge, die ich gern im Dezember mache

Es ist mal wieder Zeit, für eine kleine Liste. Na ja, und die meisten Punkte hier werden niemanden überraschen. Oder? Irgendwie ein Standard, dem ich auch gern folge wie dem ersten Punkt hier.

Weihnachtsfilme schauen

Ja ja, auch ich bin ein Opfer von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Eigentlich müsste ich auch schon mitsprechen können. Aber nein, so bleibend sind die Dialoge dann doch nicht bei mir. Und deshalb dürfen meine Lieben mit mir diesen Film mindestens einmal vor und einmal während der Feiertage schauen. Mitgehangen, mitgefangen.

Aber ich liebe auch den Grinch als Zeichentrickfilm. Mit einer großen Schüssel Popcorn auf dem Schoß macht es noch mehr Spaß, den und noch viele andere Filme gemeinsam zu schauen.

Dezember ist auch Plätzchenzeit

Immer wieder versuche ich meine Familie zu motivieren, gemeinsam zu backen. Aber das ist doch schwerer gedacht. Manchmal schaffen wir es zu dritt, gemeinsam Bethmänner zu kneten und zu backen. Aber so richtige Plätzchen, wie ich sie früher mit meiner Oma gebacken habe, kriegen wir nicht so ganz hin. Die Bethmännchen schmecken mir sowieso am besten und gehen vergleichsweise fix bei Aufgabenteilung.

Familienzeit

Rund um das Nikolaus-Wochenende laden wir immer die Verwandtschaft, die dicht um uns herum wohnt, zum Adventskaffee ein. Das wird immer ganz schön voll und manchmal auch ein bisschen laut. Aber es ist immer wieder schön, alle hier zu haben und gemeinsam zu reden und zu lachen. Natürlich wird da auch immer viel gegessen. Aber ein schön langer Spaziergang abends oder am nächsten Tag sorgt dafür, dass die Kalorien sich nicht gleich fest am Popo verankern.

Weihnachtspost

Ich habe schon immer gern etwas persönliches geschenkt, wenn es gepasst hat oder sich umsetzen ließ. Ganz früher waren es Kassetten und CDs mit meiner Lieblingsmusik oder Songs zu einem bestimmten Thema.

Heute sind es Weihnachtskarten mit einem persönlichen Motiv, was in den letzten sieben Jahren immer mein Kind ist. Noch macht er mit und ich nutze die Chance, ihn als kleinen Kobold vor weihnachtlichen Motiven herumtoben zu lassen. Außerdem macht das Fotografieren auch immer viel Spaß und wir machen etwas zusammen.

Adventskalender öffnen

In diesem Jahr bin ich richtig faul, denn mein Kind hat sich ein Drei ???-Adventskalender gewünscht. Ich habe ihn sonst immer selbst gebastelt, aber irgendwie auch nicht immer den Geschmack meines Sohnes getroffen. Deshalb verlasse ich mich in diesem Jahr einmal auf die Industrie und hoffe, sie treffen seinen Geschmack.

Stockbrot im Garten machen

Natürlich mussten wir unbedingt eine Feuertonne haben. Wozu haben wir sonst einen Garten, wenn die Männer dort nicht etwas kokeln können? Na gut, beim Stockbrot bin ich dann dabei. Ich mag es selbst gern und kenne es nicht aus meiner Kindheit. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir das mal gemacht haben. Ich war aber nie campen oder zelten.

Inzwischen treffen wir uns im Winter schon einige Male mit den Nachbarn und backen Stockbrot. Und meistens sind es die Eltern, die um das Feuer herumstehen, da die Kinder keine Geduld haben und sich lieber verstecken oder durch die Gegend jagen. Aber das ist ja auch in Ordnung, oder?

Weihnachtsmärkte besuchen

Irgendwie nehmen wir uns immer vor, mit unserem Sohn auf den Weihnachtsmarkt zu gehen, um von Stand zu Stand zu schlendern, verschieden Karussells auszuprobieren, eine Bratwurst zu essen oder einen heißen Kakao mit Marshmallows zu trinken. Die Vorstellung gefällt uns immer sehr gut, aber irgendwie rennt die Zeit meistens davon und plötzlich ist morgen schon wieder Heiligabend. Und in diesem Jahr stehen wir wohl vor der besonderen Herausforderung, dass es vielleicht doch besser ist, zu Hause zu bleiben.

Wham bis zum Umfallen hören und mitsingen

Wann wissen wir, dass bald wieder Weihnachten ist und wir uns auf die Suche nach Geschenken manchen müssen. Genau, im August. Denn da habe ich in diesem Jahr das erst Mal den Ohrwurm Last Christmas gehört und bald bohrt er sich wieder so richtig rein. Wir werden wieder das Gefühl haben, es gibt keine anderen Weihnachtslieder als nur dieses eine. Das hätten sich George Michael und Andrew Ridgeley damals nicht vorstellen können, dass ihr Lied auch heute noch in den Radio hoch- und runtergespielt wird. Nicht schlecht, so einen Ohrwurm zu produzieren, der ein auch noch viele Jahre das Einkommen sichert. Oder?

Einfach mal nix

Ja, und ich nehme mir einfach auch mal heraus, nichts zu machen. Leider gibt es diese schlunzigen Schlafanzugtage nicht mehr. Seit fast zwölf Jahren nicht mehr. Denn seitdem gibt es meine bzw. unser Hündin, und die will natürlich auch immer ihre Gassigänge. Ich gestehe, ich wage mich auch in Schlafanzughosen vor die Tür. Aber zum Spazierengehen ist es doch etwas frisch im Dezember. Da muss man sich doch schon immer ein paar Schichten anziehen. Aber das tut mir inzwischen nichts mehr. Und es hat auch seine guten Seiten, denn man hat mal seine Zeit und seinen Kopf für sich ganz allein.

Also, an diesen Nix-Tagen gehe ich Gassi und wandere dann mit einem Kaffee oder Tee einfach aufs Sofa, lese, schaue fern und schlafe – immer abwechselnd. Und wenn der Mann nicht kochen will, wird einfach mal etwas bestellt.

Wünsche visualisieren

Ach ja, und „finally“ sitzen wir am Silvesterabend oder einen Abend vorher zusammen und malen und visualisieren unsere Ziele und Wünsche für das kommende Jahr. Da kommen immer ganz tolle Bilder heraus, denn künstlerisch sind wir nicht so veranlagt. Aber inzwischen haben wir eine ganze Sammlung an Bildern aus den letzten Jahren.

 

Irgendwie schade, dass so ein Dezember immer so schnell vorbei geht, oder? Irgendwie hat dieser dunkle Monat auch viele guten Seiten. Findet Ihr nicht?

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