Ohne Schnick & Schnack | 10 Dinge, die ich regelmäßig (oder immer) mit meinem Kind mache
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10 Dinge, die ich regelmäßig (oder immer) mit meinem Kind mache

Ich arbeite Vollzeit und manchmal noch etwas mehr. Morgens, mittags, abends und manchmal auch nachts. Das ist die Selbständigkeit, das ist Familie. Arbeite ich zu Hause, versuche ich mich zwischendurch an ein bisschen Hausarbeit. Das klappt nicht immer. Aber dann sind da ja auch noch die Geburtstagsgeschenke für die verschiedenen Einladungen, die das Kind bekommt. Und ich könnte hier noch eine ganze Menge mehr aufzählen. Aber das bringt uns ja auch nicht weiter.

Am wichtigsten ist für mich aber immer noch mein Kind. Und es ist verdammt schwer, jetzt, wo der Kleine in der Schule ist, auch noch genug gemeinsame Zeit zu haben. 

Morgens gemeinsam aufwachen und kuscheln

Dank des großen Familienbettes wachen wir meistens gemeinsam nebeneinander auf. Und ich mag es, wenn ich dafür zuständig bin, unser Kind in die Schule zu bringen oder besser dafür fertig zu machen. Denn dann haben wir noch ein paar Minuten im Bett, wo wir kuscheln, manchmal noch die Ruhe genießen oder auch schon den Tag besprechen. Meistens steckt er seine kalten Füße an meinen Bauch. Denn nachts spielt er Sauna und bräuchte eigentlich gar keine Decke, nach dem Aufwachen muss sich dann doch zugedeckt werden. 

Kommunikatives Gassigehen

Wenn wir morgens vor der Schule noch etwas Zeit haben und es nicht gerade regnet wie in Strömen, machen wir auch schnell noch eine gemeinsame Gassi-Runde. Nicht nur, dass wir beide etwas Bewegung vor Schule und Arbeit bekommen, sondern wir haben auch noch Zeit zu quatschen. Mein Kind erzählt mir noch alles, wer sich mit wem auf dem Schulhof auf die Nase haut, welches Mädel ihm gerade rote Wangen bringt oder was sonst noch so ansteht. 

Hausaufgaben… unsere Lieblingsaufgaben…

Man mag es kaum glauben, aber hier sind wir – mein Kind und ich – einer Meinung. Wir mögen diese Hausaufgaben so überhaupt nicht. Für mich hat es immer mit Stress, Diskussion, Unruhe, Streit und damit auch mit meinen Nerven zu tun. Puh, das hätte ich mir niemals so anstrengend vorgestellt. In der Schule heißt es, nie länger als 15 Minuten zu Hause. Aber wie soll das funktionieren, wenn das Kind in der Schule nicht ordentlich mitmacht und sich in der Hausaufgabenzeit verweigert. Wir müssen dann alles zu Hause nachholen. Und manchmal ist es richtig viel. Ich versuche, die Aufgaben aufzuteilen. Sonst würden wir manchmal eine Stunde oder länger am Tisch sitzen, denn zwischendurch versucht mein Kind jede mögliche Ablenkung, eine Verweigerung und titelt zwischendurch einfach nur rum. Und es macht mich wahnsinnig. Das ist ehrlich gesagt, die gemeinsame Zeit, die ich am allerwenigsten mag.

Kleine gemeinsame Unternehmungen

In der Woche bleibt wenig Zeit für gemeinsame Unternehmungen. Aber einen Tag reserviere ich immer für meinen Mann oder mich. Ob wir mit ihm Bouldern gehen, einen Kinobesuch anstreben, eine Runde mit dem Fahrrad draußen drehen oder ich ihn zum Spazierengehen überrede. Seit letztem Wochenende habe ich Pokemon auf dem Handy. Entweder man liebt dieses Spiel oder man hasst es. Aber man muss diesem Spiel zu gute halten, dass ich mein Kind an einem verregneten Wochenendtag aus dem Haus locke. Er darf mit seinen Gummistiefeln in die Pfützen springen und Evoli, Bisasam und Co. jagen. Und dann muss auch mein Mann zugeben, dass dieses nervtötende Spiel auch seine Vorteile hat.

Kreatives Arbeiten

Nach dem Abendessen haben wir immer noch etwas Zeit, bevor es in die Kiste geht. Junior versucht, Fernsehzeit zu ergattern. Oft schaffe ich es aber auch, dass wir gemeinsam am Tisch sitzen bleiben und ein Spiel spielen, Steine bemalen oder wie etwas basteln wie zum Valentinstag. Unser Kind lässt sich leicht überreden. Daher gehe ich davon aus, dass er diese gemeinsame Zeit auch so genießt wie wir. 

Last but noch least… ins Bett bringen und kuscheln

Ich liebe unsere gemeinsame Zeit am Abend. Es geht schon los, wenn es darum geht, sich für das Bett fertig zu machen. Unser Ritual startet damit, wer als erstes oben im Badezimmer ankommt. Im Bett lesen wir dann immer noch etwas aus einem Buch vor. Unser aktueller Liebling ist Räuber Hotzenplotz. Wir sind fast mit dem zweiten Buch durch und finden eigentlich jeden Abend etwas, worüber wir herzlich lachen können. Am besten finden wir Kasperl, der gern die Wörter verdreht. Seitdem das Kind in der Schule ist, probiert er auch immer etwas mitzulesen. 

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