Ohne Schnick & Schnack | 10 Dinge, die man mit einem Teenager in Paris machen kann
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10 Dinge, die man mit einem Teenager in Paris machen kann

Paris ist meine Stadt. Na ja, eine meiner Lieblingsstädte. Ich liebe Frankreich und seine Hauptstadt. Das liegt auch daran, dass ich auch die Sprache mag und ein Jahr als Au-Pair in Paris gelebt habe. 

Und die Kids in meiner Familie haben auch Französisch als zweite Sprache gewählt und sich dann zur Jugendweihe bzw. Konfirmation eine Reise nach Paris gewünscht. Vor vielen Jahren war ich mit Lisa, dann mit Lena und vor wenigen Wochen mit Hedi. 

Spannend ist, dass sich die Mädchen diese Reise gewünscht haben, dann aber meistens nicht so genau wissen, was sie dort machen wollen. 

Also haben wir zusammen das Programm gemacht. Und bei meinem letzten Kurztrip habe ich in Paris auch wieder Sachen unternommen, die ich bisher noch nicht gemacht habe.

1 Fahrt auf der Seine mit einem Bateau Mouche

Das war auch meine erste Fahrt im frischen November bei einer Menge Wind. Und natürlich sitzt man auf dem Deck, damit man alle Sehenswürdigkeiten ordentlich bestaunen und fotografieren kann.

2 Spaziergang an der Seine bis auf die Ile zur Notre Dame

An unserem ersten Tag in Paris sind wir 17,5 Kilometer gelaufen. Ich hätte nicht gedacht, dass meine Familie das mitmacht. Aber ich habe sie damit geködert, dass hinter der nächsten Brücke (und davon gibt es ja bekanntlich Paris eine Menge) endlich die Insel mit der Kirche kommt. Und so haben wir einen schönen Spaziergang vom Triumphbogen bis zu Notre Dame gemacht. Leider ist es ja derzeit nicht möglich, die Kirche zu besuchen.

3 Besuch von Sache Coeur 

Natürlich lohnt sich auch ein Besuch im Sacré Coeur. Diese wunderschöne Kirche besticht mit ihren besonderen Interieur und ihrer Größe. Und der Blick, den man von dort genießt, ist schon mehr als besonders, wenn das Wetter es hergibt. Die Stadt der Liebe liegt einem zu Füßen.

Montmartre und sein Künstlerviertel

Das Künstlerviertel ist wie eh und je ein Magnet für die Besucher von Paris. Und auch junge Mädchen finden Gefallen an den kleinen Ständen, Geschäften und Malern. Da wird dann doch etwas langsamer geschlendert als sonst und überlegt, ob ein kleines Gemälde von sich selbst angefertigt werden soll. 

4 Eifelturm bei Nacht

Tagsüber ist der Eifelturm ja irgendwie nur ein graues Monstrum und man kommt nicht mehr richtig ran an ihn. Dank der Terroristen und des Massentourismus ist alles drum herum abgesperrt. Man muss durch elendige Sicherheitskontrollen und alles dauert ewig. Früher bin ich unten durch gelaufen. Na ja, man muss mit der Zeit gehen. Und richtig schöne Fotos macht man bei Nacht und gern von der anderen Straßenseite oder oben vom Trocadero. Da lassen sich nette  Motive machen. 

5 Friedhof Père Lachaise

Na ja, Friedhöfe sind irgendwie immer komisch und nicht so eine Touristenattraktion. Aber der Père Lachaise inzwischen schon. Früher ist man am Wochenende allein darüber gelaufen und konnte kaum jemand fragen, wenn man sich verlaufen hat. Dieses Mal stürzten mit uns schon Massen aus der U-Bahn, was sich glücklicherweise etwas auseinandergetrieben hat. Gefühlt war es aber doch schon sehr voll auf dem Friedhof und bei Jim Morrison standen 20 bis 30 Leute an dem Grab. 

6 Metro fahren

In Paris kann man sich super zu Fuß bewegen. Aber wer gern Menschenansammlungen mag, sollte auf jeden Fall auch die U-Bahn besuchen. 

7 Triumphbogen und Avenue des Champs-Élyseés

Die U-Bah hält direkt am Triumphbogen und dann kämpft man sich aus den langen Gängen an die Oberfläche und steht direkt vor dem großen, beeindruckenden Monument, von dem die verschiedenen Straßen sternförmig abgehen. Eine davon ist die berühmte Avenue des Champs-Élysées.

8 Macarons probieren

Hmm, meine Lieblingsdessert oder -küchlein sind die Macarons. Sie gibt es inzwischen in allen Farben von weiß über rosa und lila bis zu grün und dunkelbraun und schwarz. Und damit gibt es sie auch in allen Geschmacksrichtungen. Die Klassiker sind natürlich Schokolade und Himbeeren, aber die kreativen Küchengeister entwickeln auch Macarons in salzig und deftig wie zu Beispiel mit Foie Gras. Und hier lohnt sich das Probieren, aber Schokolade ist und bleibt mein Lieblingsgeschmack.

9 Einkehren in einer Brasserie

Was tut man ganz viel in Frankreich? Man geht in eine Brasserie, trinkt einen Kaffee oder einen Wein und geht wieder. Oder man kann dort auch sehr gut mittags oder abends essen. Es müssen nicht immer die Sternerestaurants sein. Ich liebe diese einfachen Brasserien oder Restaurants. Da gibt es die einfachen Speisen wie einen Salat mit warmen Ziegenkäse, für die ich manches links liegen lasse. Oder es gibt Geheimtipps, wo man Raclette wie im Gebirge essen kann. Einfach köstlich.

Das Schlimme ist, dass man schon nach einem Wochenende in Paris mindestens ein Kilo trotz der ganzen Lauferei mehr auf den Hüften hat. Aber das ist ein Besuch in Paris auf jeden Fall wert.

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