Ohne Schnick & Schnack | Allein unterwegs mit Kind – Eine tolle Erfahrung
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Allein unterwegs mit Kind – Eine tolle Erfahrung

… und das meine ich nicht ironisch. Aber ich gestehe, dass ich mich mit etwas mulmigen Gefühlen losgeflogen bin. 

Vor einigen Wochen war mein Mann drei Wochen mit unserem Sohn auf Kur und sie haben sich super verstanden. Also, dachte ich, gönne ich uns beiden auch eine gemeinsame Zeit. 

Ich musste beruflich nach Porto für zwei Tage und habe ihn mitgenommen. Der Deal: Wenn ich einen Termin bzw. ein Gespräch habe, bleibt er ruhig und spielt mit seinen mitgebrachten Sachen und danach machen wir etwas, was ihm gefällt. Und so war es dann auch.

Wenn Engel reisen

Gemeinsam sind wir durch die Stadt gelaufen, haben viel erlebt und hatten eine richtig gute Zeit. So gut, dass ich jetzt überlege, was wir nun machen…

Nun ja, wir alle drei haben ein sehr gutes Verhältnis miteinander, schließlich verbringen wir viel Zeit miteinander, eigentlich jede freie Minute. Und das verbrindet und bringt zusammen. Aber das birgt natürlich auch ein gewisses Potential, sich zu streiten oder auf die Nerven zu gehen. Und man kennt den anderen ganz genau und weiß, wie man ihn kriegen kann. Und genau das weiß unser Kleiner auch. Denn wie alle Kinder kann er genau in der Minute anstrengend werden, wenn es gerade am wenigsten passt. 

Uno – letzte Karte und schwupps der Flieger setzt auf

Und das war etwas meine Befürchtung. Schon allein der Flug von 3,5 Stunden machte mich nervös, dass ich vorbereitet war wie noch nie. Wir hatten Spiele dabei, etwas zum Malen, das Tablet war aufgeladen und mein Handy explodierte fast vor Hörspielen. Dann das völlig überraschende, wir hatten eine super entspannte Zeit im Flugzeug. Während um uns herum viele kleine Kinder weinten und die anderen meckerten und laut waren, war mein Kind total entspannt. Es hat gemalt, etwas auf dem Tablet gespielt und dann haben wir mehr als eine Stunde Uno gespielt. Das Spiel hat er jetzt auf jeden Fall kapiert. Er weiß, wie er die Karten zu legen hat, um mich fertigzumachen. 

Mitspracherecht ist wichtig

Vor Ort ließ ich (meistens) das Kind entscheiden, wie wir uns fortbewegen. Und er war kreativ, wir waren mit der UBahn unterwegs, wir fuhren mit dem Bus und wir nutzten die alte Tram der Stadt. Und wir besuchten das bekannte Fußballstadion. Wir gingen in eins seiner Lieblingsrestaurants. Ich konnte diese Zeit sehr genießen. Ich hatte die Möglichkeit, die Stadt, die ich schon so oft besucht hatte, mit den Augen meines Sohnes zu sehen. Er hatte so viel Spaß. 

Gerade plane ich einen nächsten Trip für uns beide. Und der Papa darf sich dann die beiden Bilder anschauen…

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