Ohne Schnick & Schnack | Süßes oder Saures – Halloween Teil 1
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Süßes oder Saures – Halloween Teil 1

In wenigen Tagen ist Halloween. Und unser Sohn hat sich eine eigene Halloween-Party gewünscht… „Immer muss ich zu den anderen gehen, ich will auch mal eine Party machen.“

Eine liebende Mutter tut alles für ihr Kind. Auch für sie selbst furchtbare Halloween-Partys organisieren (Marketing und Amerika machen es möglich, dass auch diese kommerzielle Welle zu uns schwappt), nächtelang recherchieren, tagelang vorbereiten und basteln und bunte, klebrige Hände bekommen. Wir haben und auf Pinterest unsere Liste erstellt und haben losgelegt. Inzwischen proben wir schon die diversen Aufbauten mit Rücksichtnahme auf die etwas ängstlichen Mütter. Keine zu fiesen Fratzen und Monster, keine zu gruseligen Gestalten, die den Kindern Alpträume bescheren. Und ich finde, für unsere erste Party sind wir gut.

Monster, Räuber und andere Gruselgestalten

Unser Sohn ist fünf Jahre und kennt sich aus… denkt er. Aber abends, wenn er ins Bett soll, kann (bzw. will er) nicht schlafen, weil irgendwelche Monster, Räuber und Gorillas in der Ecke sitzen und auf ihren Einsatz warten, wenn wir das Zimmer verlassen haben. Ich liebe die Kreativität, auch wenn sie mich die Treppe des Öfteren hoch und runter treibt.

Halloween in Flaschen

Zurück zu Halloween (ich musste erstmal im Duden schauen, es heißt „das“ Halloween)… wir haben alte bzw. geleerte Flaschen genutzt. Da hatten sich schon wieder einige Flaschen für den Container angesammelt. Über die letzten Jahre hatte ich auch aus diversen Aktionen schon Farbsprays angesammelt. Und mein Mann hat uns noch Neon-Spray mitgebracht. Am Sonntagvormittag habe ich schön alle Flaschen in unterschiedlichen Farben angesprüht. Dann mussten wir uns etwas in Geduld üben, bis sie richtig trocken waren. Mein Sohn und ich, wir haben uns die vorab mit Spray versiegelten Flaschen brav aufgeteilt, haben dann losgelegt. Und dann ging es ohne Schnickschnack los. Zack, er eher mit wasserfesten Stiften, ich mit Nagellack. Und wir hatten viel Spaß. Mein Kind ist sonst eher der Spieler, als der Macher oder Kreative. Umso toller fand ich es, dass er selbst entschieden hat, auch mit zu malen. Und seine Sachen können sich sehen lassen, oder?

Halloween mit Laub

Und dann haben wir im Garten auch zwei Weinreben, die so vor sich hinranken. Eine haben wir von einer sehr guten Freundin bekommen. Sie heißt Drushba (also die Rebe), das ist russisch und heißt übersetzt Freundschaft. Die andere hat den Namen meiner Freundin und dieses Jahr das erste Mal getragen. Richtig viele Trauben und ganz tolle, riesig große Blätter. Bevor mein Mann in seinen wilden Herbstputz verfällt und alles Laub zusammenträgt und in der Bio-Mülltonne verschwinden lässt, habe ich uns noch schnell einige schöne Blätter gesucht. Und diese habe ich besprüht und dann auch mit Fratzen bemalt. Ohne Schnickschnack geht es echt super fix. Und es bringt tolle Effekte, wenn wir die draußen hinhängen.

Halloween im Online-Versand

Ich bastele gern, bin aber auch nicht wahnsinnig kreativ und schon gar nicht geduldig. Also ist auch mein bester Freund der Online-Einkauf. Puuh, ich glaub, wir standen kurz vor der Scheidung, weil ich so viel im Universum unterwegs war und meinem Mann die skurrilsten Sachen auch noch gezeigt habe. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Und darauf soll ich nun das Mindeste des Mindesten heraussuchen und bestellen dürfen. Es wurde doch etwas mehr. Aber ehrlich, nächstes Jahr gibt es auch wieder Halloween. Das wird ja nicht schlecht.

So, und nun recherchiere ich mal weiter, was wir sonst noch alles an gruseligen Sachen machen können und die Tage folgt hier der nächste Beitrag.

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