Ohne Schnick & Schnack | Legoland® – Eine wichtige Erfahrung für Groß und Klein
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Legoland® – Eine wichtige Erfahrung für Groß und Klein

Innerhalb einer Woche haben wir uns entschieden und einen Urlaubstag frei gekämpft, um gemeinsam ins Legloand® nach Billund/Dänemakr zu fahren.

Mit einem Gutschein etwas günstiger ins Legoland®

Seit Monaten räume ich den Gutschein von der Kelloggs-Packung von links nach rechts und wieder zurück. Irgendwie konnten wie uns in den Sommermonaten nicht aufraffen, es war viel zu warm. Und wir wollten nicht zu lang im Auto sitzen. Aber der Gutschein lohnt sich. Für drei Personen inklusive Parken haben wir „nur“ 100 anstatt 150 € bezahlt. Ein Schnäppchen.

Vor knapp einer Woche die Nachbarn erzählt, dass sie mit den Kindern im Legoland waren. Und sowohl die Kleinen als auch die Großen waren mehr als begeistert. Wir waren mit unserem Junior noch nicht in einem Freizeitpark. Er hat sich bei unseren Nachfragen immer für die Ostsee entschieden. Aber ich möchte morgen auf das Portweinfestival nach Odense und da passte die Idee sehr gut rein. Also hatte ich den Mann schnell überredet.

Nach Halloween direkt ins Legoland®

Und heute morgen ging es los. Mit Regen, Niesel und vielen Wolken waren wir unterwegs. Ähnlich war es dann auch im Legoland®. Aber am Nachmittag schien dann schön die Sonne.

Wir haben den Tag zu dritt sehr genossen. Jeder durfte zwischendurch mal entscheiden, in welches Karussell wir steigen. Meistens haben wir uns aber tatsächlich für die Fahrgemeinschaften entschieden, die so langsam und gemächlich durch den Park gegondelt sind. Sehr gut hat uns der Safari Trip gefallen. Wirklich unglaublich, wie toll die Tiere nachgebaut wurden. Wir konnten Nashörner, Löwen, Elefanten, verschiedene Affen und natürlich Giraffen bewundern. Aber mir haben es vor allem die Flamingos und Strauße angetan. Voll schön. Ich möchte jetzt auch so einen, aber wie kommt man an so viele pinke Lego-Steine.

Eigene Entscheidungen treffen ist wichtig für die Entwicklung

Unsere Lieblingsgeschichte, die wir unserem Sohn aber noch in 20 Jahren auf das Butterbrot schmieren werden, ist der Besuch im Ninjago-Haus. Nicht, dass wir auch belehrt wurden, dass es „Nindschago“ heißt, nein, er kennt sich wirklich aus mit Loyd, Nya und Co.

Aber dann haben wir uns durch die Gänge bis zur Attraktion gearbeitet und dann kriegt er Angst und das Weinen. Nein, er könnte da nicht rein, er hat Angst, er hat alles gegeben, um richtig aufzufallen. Die jungen Damen haben uns zum Ausgang durchgewunken, aber das war ihm auch schon zu viel.

Wir haben ihm erklärt, dass es dort nichts gruseliges oder geheimes gibt, kleinere Kinder als er sind dort durchmarschiert. Ok, ein zweiter Versuch, wir kamen wieder bei der Attraktion an und das gleiche Theater wie vorher ging los. Ein Riesengeheul und dieses Mal ist er einfach wieder zurückgelaufen. Nichts ging mehr. Es dauerte etwas und er hat sich wieder beruhigt.

 

Angst ist nicht rational, aber Zeit hilft

Angst ist halt etwas unerklärbares und man kommt mit Worten nicht dagegen an. Auch das man sein Kind nie etwas böses antun würde. Aber nun gut. Wir sind dann mit den ganzen langsamen Bahnen gefahren und irgendwann meinte er, er würde doch noch mal zu Ninjago. Jetzt wäre er bereit und wir würden ihm ja helfen. Aha, manchmal muss das Gesagte erst wirken und die Neugier siegen. Also, wir wieder hin.

Und es war so cool und beeindruckend für ihn, durch diesen 3-D-Film gefahren zu werden, dass wir gleich noch eine zweite Runde gefahren sind. Die Mädchen haben sich unseren kleinen Aufreger-Zwerg gemerkt und dann ordentlich mit ihm abgeklatscht. Er war richtig stolz. Und dann hat er sich sogar nochmal in das Geisterhaus getraut. Was für ein Tag – Unser kleiner Held hat seine Ängste überwunden und selbst entschieden, dass er sich traut.

Fazit: Wir erklären unserem Kind, was es zu erwarten hat. Es braucht Zeit zum Verarbeiten und Verstehen, dann traut es sich. Unser Sohn hat für sich allein die Entscheidung getroffen. Und ich muss lernen, ihm die Zeit dafür zu geben und nichts zu erzwingen.

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