Ohne Schnick & Schnack | Nachtwanderung und Schatzsuche
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Nachtwanderung und Schatzsuche

Letzte Woche waren wir noch für ein paar Tage bei meiner Familie in MacPom. Wir lieben es, dort zu sein. Ein bisschen am Ende der Welt, denn die Kinder können dort unbeaufsichtigt spielen, im Park herumlaufen und natürlich auch ein bisschen Quatsch machen. 

Volles Programm für Klein und Groß

All das haben sie letzte Woche auch getan, eine Bootsfahrt auf einem uralten Boot, helfen, ein Tassenmesser zu schmieden, Aschbomben in den Pool und einen alten Baumstamm auf dem Hof zerhacken. 

Eines Abends, als es eigentlich schon nach der Zeit war, kamen die Großen auf die Idee einer Nachtwanderung und natürlich sprangen die kleinen gleich hoch in die Luft. Und ich als besorgte Mama habe das gleich mal unterbunden. Zu spät, zu viele Erlebnisse über den Tag. Man muss nicht alles auf einmal erleben, vor allem wenn man grad so in einem Entwicklungssprung steckt. Am nächsten Tag bzw. Abend ist auch noch Zeit. Das Drama war groß, ich wurde gehasst, nicht zum Kuscheln genutzt und überhaupt wollte er gleich zu Papa.

Am nächsten Morgen sah es dann ein bisschen besser aus. Wir haben die Nachtwanderung mit einer Schatzsuche kombiniert und schon war alles wieder im Lot. 

Nachtwanderung mit Kindern

Die Große vor Ort malte ganz tolle Schatzkarten, der Opa wurde überredet, den Schatz zu verstecken. Und die Jungs ließen sich überreden, etwas „slow“ zu machen, um abends zum Sonnenuntergang noch fit zu sein. Und natürlich mussten wir auch noch Schätze besorgen für das Versteck. Das haben wir gleich mit einem riesengroßen Eis verbunden, vor allem bei den Temperaturen. 

Schatzsuche im Mondschein im Park

Als es Abend wurde, wir gegessen hatten, wurde die Jungs immer unruhiger. Wann geht denn endlich die Sonne unter? Ist es jetzt schon später? Wann gehen wir los? Oh, wie lange denn noch? Komisch, diese Fragen hören wir abends nie, wenn es ins Bett gehen soll. Nun gut. Endlich haben wir uns bereitgemacht.

Die Jungs haben die Schatzkarte bekommen und es ging los mit Taschenlampen und einem wunderschönen Sonnenuntergang über das Feld. Vorbei an einigen Pferden, bis wir wieder am Dorf waren. Einmal quer durch bis in den kleinen Park und dann mussten die Jungs den Schatz suchen. Das war aufregend, vor allem als der Opa wie ein Geist aus den Büschen gesprungen kam. Und das war besonders wichtig. Denn mein Kleiner fand es super spannend und sein Kumpel flüsterte seiner Schwester leise zu: Oh, ist das peinlich, oh, wie peinlich. Das war wirklich zum Lachen, dieses kleine Bürschchen mit diesem Schamgefühl. 

Als wir wieder am Haus waren, durften sie mit ihrem neuen Taschenmesser die Truhe aufschneiden und ihre Schätze aufteilen.

Und dann ging es ins Bett und sie waren ganz schnell eingeschlafen, unsere kleinen Helden. 

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