Ohne Schnick & Schnack | Sportmuffel oder Sportskanone?
601
post-template-default,single,single-post,postid-601,single-format-standard,qode-quick-links-1.0,ajax_fade,page_not_loaded,,no_animation_on_touch,qode-title-hidden,qode_grid_1300,hide_top_bar_on_mobile_header,qode-content-sidebar-responsive,qode-theme-ver-11.1,qode-theme-bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-6.4.1,vc_responsive

Sportmuffel oder Sportskanone?

Tja, was bin ich denn nun? Sportmuffel oder Sportskanone? Ich bin eine Mischung aus beiden, glaube ich. Und ab und zu probiere ich auch mal etwas aus… wie Aerial Yoga am letzten Freitag.

Aerial Yoga bedeutet, dass Du die Yoga-Übungen in der Luft machst. Mit einem dicken Tuch aus Nylon (das es übrigens in vielen stylischen Farben gibt). Einerseits macht es die Übungen schwerer, weil Du zum Beispiel das Gleichgewicht halten musst. Andererseits kannst Du auch loslassen und Dich – wortwörtlich – hängen lassen.

Eigentlich ist Sport Mord und eine Zeitverschwendung für mich. Seitdem ich selbständig bin, fällt es mir noch schwerer, Sport zu treiben. Denn es kostet Zeit, viel Zeit, wenn man es richtig machen will. Aber ja, ich gebe zu, wenn ich erst einmal dabei bin, macht es Spaß und tut mir gut. Es setzt Glückshormone frei, ich fühle mich frisch und energiegeladen. Und ich gebe zu, ich habe dann auch keine Rückenschmerzen.

Aber Sport auch die zeitlichen Nachteile. Ich bin nass geschwitzt, ich muss danach zur Ruhe kommen und duschen. Ich kann nicht einfach weitermachen mit meinem Job. Das kostet auch wieder Zeit – duschen, Haare waschen und fönen, vor allem jetzt im Winter. Wie gesagt, es kommen mehrere Sachen zusammen.

Aerial Yoga –  Mein neuer Fun- und Schönheitssport

Seit einigen Monaten fragt mich unsere Nachbarin Maria, die auch als Yoga-Lehrerin arbeitet, ob ich nicht mit zum Aerial Yoga möchte. Am Freitagabend. Puuh, da bin ich so ausgelutscht wie eine ganze Zitronenkiste und möchte nur noch aufs Sofa mit einem Glas Wein und einschlafen auf dem Waschbärbauch meines Mannes.

Am letzten Freitag hatte ich keine Gründe und Ausreden, nicht mit zum Yoga zu gehen. Ein weiterer Vorteil, eine andere Nachbarin kam auch mit und wir sind zusammengefahren. Vorab hatte ich vorher schon Fotos gesehen und genau solche Fotos wollte ich auch. Denn es sieht verdammt cool aus. Als wäre man super sportlich und hätte die beste Figur der Welt.

Unterarmstütz für Fortgeschrittene

Also, losgelegt. Aufwärmen und runterkommen… einfach nur im Tuch liegen wie in einer Hängematte und entspannen. Leider war dieser Teil gefühlt viel zu schnell vorbei. Und dann kamen die ersten Übungen mit dem Tuch. Hammer, ist das anstrengend, zum Beispiel den Unterarmstütz oder Liegestützen. Denn man muss mit den Füßen im Tuch das Gleichgewicht halten und dann sollte ich mich auch noch bewegen. Seitlicher Stütz… aaah, ich bin umgefallen, weil ich nicht in meiner Mitte war.

Und nachdem wir alle völlig auspowert waren, hatte Maria dann doch noch die tollen Übungen für die schicken Fotos für uns. Ich hatte ja etwas Angst, das mir schlecht wird. Schaukeln auf dem Spielplatz geht schon lange nicht mehr für mich, da kann ich den Kopf gleich über den Mülleimer hängen. Aber diese Übungen waren super toll und haben gleich eine ganze Kolonie an Endorphinen freigesetzt. Und als ich so kopfüber hing, knackte es auch ordentlich und laut an meinem Rücken, dass es auch meine Nachbarin gehört hat. Meine Wirbel haben sich alle wieder hingerutscht, wo sie hingehören. Das war vielleicht cool. Ich kam fast hüpfend nach Hause, um meinem Mann davon zu erzählen und ihm mitzuteilen, dass ich das nächste Mal wieder dabei bin.

Jetzt bin ich natürlich am Schauen, ob ich sich ein Tuch nicht auch zu Hause haben kann. Haben wollen, haben wollen!

 

Tags:
,
No Comments

Post A Comment