Ohne Schnick & Schnack | Süßes oder Saures – Halloween Teil 2
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Süßes oder Saures – Halloween Teil 2

Geschafft, ein aufregender Tag bzw. Abend ist vorbei. Halloween wird mehr und mehr ein Thema bei uns und in der Nachbarschaft. Wir haben uns deshalb durchgerungen, eine Halloween-Party für unseren Fünfjährigen zu veranstalten. 

Vorbereitung ist alles – Halloween kann kommen

Wie schon im vorherigen Beitrag geschrieben, waren wir schon etwas länger mit diesem Thema beschäftigt. Als Selbständige, Mutter, Hausfrau und Mädchen für alles hasse ich es, alles in der letzten Minute zu machen. Da bekomme ich die Krise. Denn erfahrungsgemäß kommt immer etwas dazwischen… oft die Arbeit, manchmal aber auch eine Krankheit oder einfach nur das Leben.

Ich bin darauf vorbereitet. Am letzten Wochenende haben wir schon Gruselflaschen verziert, besprüht und gemalt. das war das einzig größere im Bereich der “Bastelabteilung”. ich gebe zu, den Rest habe ich online bestellt. Schwarze Laken für Tisch und Couch. 12 Kinder und die dazugehörigen Eltern… das ist mir zu viel Chaos, also Sofa und den guten Sessel von meinem Uropa einfach abdecken.

Gruseliges Halloween-Futter

Aber wir haben auch gekocht und gebacken. Die klassische Kürbissuppe hat irgendwie keiner angerührt, alle haben sich mit dem Glühwein vergnügt. Nudelsalat, den die Nachbarn mitgebracht haben, geht immer. Und die Kürbismuffins in einem eleganten Kotzgrün (eigentlich sollten sie schwarz werden dank Lebensmittelfarbe, sahen aber dann aus wie über Monate verschimmelt) gingen super. Wir haben nur noch drei Stück für heute Nachmittag über.

Und wir haben Kürbisbrötchen gebacken. Die sahen nicht nur lecker aus, sondern waren es auch. Und auch wir mochten sie so gerne, dass wir sie bestimmt noch einmal backen werden, aber ohne den großen Aufwand, dass sie wie ein Kürbis aussehen müssen. Das war schon ein ordentliches Geprickelt, das Band um den sehr weichen Teig herumzubekommen.

Ich habe mich auch das erste Mal an den Karamell- oder Liebesäpfeln, die es auf jeder Kirmes gibt, versucht. Die sahen echt ganz gut aus. Aber wir haben festgestellt, dass man sie gleich knabbern muss, wenn sie fertig sind. ich hatte sie einen Abend vorher gemacht. Sie haben geklebt und waren irgendwie nicht mehr richtig essbar. Als Dekoration haben sie aber eine schöne Figur gemacht. Das Rezept für die Herstellung habe ich mir bei Patrick Rosenthal ausgeliehen. Dieser Blog bzw. die Rezepte gefallen mir außerordentlich gut. Ich muss aber trotzdem noch etwas üben, mein Karamell war etwas zu bitter, also habe ich zu lang auf der Kochplatte gelassen. Und ich habe mir zwei Finger heftig an der Karamellmasse verbrannt. Autsch, tat das weh.

Das Highlight für die Kinder war das Stockbrot machen. Das geht ja auch immer und die Kinder sind beschäftigt. Leider war der Teig a bist zu flüssig. Wenn nächstes Jahr der Rasen an einigen Stellen besonders gut wächst, wissen wir warum. Ich glaube, die nächsten Tage sollten wir nicht durch die Matsche laufen. Am Ende haben dann aber alle 12 Kinder und einige Erwachsene an ihren Stäben geknabbert.

Halloween – Vorbereitung wie immer zu viel

Nach dem Stockbrotessen waren die Kids dann nicht mehr zu halten. Sie fragten schon, seit sie bei uns angekommen waren, wann sie denn endlich von Tür zu Tür gehen können. Und nach dem ersten Bauchfüllen ging es auch los. Wahnsinn, wie sich Halloween verbreitet hat. Viele Nachbarn waren darauf vorbereitet und hatten eine Schüssel voll mit Süßigkeiten bereit. Unser Kleiner hat einen halben Eimer voll gesammelt. Und es gruselt mich, wann er das alles essen will. Ich glaube, da muss zwischendurch mal etwas auf ominösen Wegen verschwinden. Schließlich kommt bald auch schon wieder der Nikolaus und drei Wochen danach der Weihnachtsmann. Da gibt es ja auch noch mal Süßes.

Wir hatten noch so viel Essen übrig, dass wir uns nach dem Herumgehen noch einmal getroffen haben. Die Kinder waren zwar zu sehr mit den Süßigkeiten und Herumtoben beschäftigt. Aber die Erwachsenen haben den Tisch etwas geleert. So, und wir sind jetzt erst einmal durch mit Halloween… bis nächstes Jahr und dann findet die Party vielleicht bei einem Nachbarn statt.

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