Ohne Schnick & Schnack | Warum ich Kürbis mag?
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Warum ich Kürbis mag?

Ja, das ist eine gute Frage, denn als Kind mochte ich diesen orangefarbenen Koloss nicht wirklich. Meine Oma hatte Kürbis süßsauer eingelegt. Mich schüttelt es noch heute, wenn ich die ganzen Gläser vor mir sehe und es dann auch hieß: „Das musst Du essen, Kind, das tut Dir gut.“ Ich war als Kind ein ziemlicher Hungerhaken, immer viel zu dünn, sodass ich zwischendurch auf Kur geschickt wurde (aber dünner zurückkam, als ich hingefahren bin).

Kürbis anbauen ist nicht nur für Kinder spannend

Zum einen macht es mir viel Spaß, den Kürbis anzubauen und zu sehen, wie er wächst und die Früchte bildet. Aus so einem kleinen Kern wird so eine große Pflanze, die sich einmal über die ganze Flur verbreitet und dann solch hübsche Früchte bildet. In unserem Garten hatten wir zwei verschiedene Pflanzen. Die einen hatten orangene Früchte, die anderen grün. Ich war mir doch so sicher, dass ich nur Hokkaido gesät habe, wieso war der denn grün? Nachdem er zwei Wochen in der Küche lag, wurde er langsam orange. Aha, ich stelle fest, wir müssen uns als in Geduld manchmal üben und abwarten.

Kürbis essen – da gibt es viele Möglichkeiten

Kürbissuppe finde ich auch schon mal sehr lecker, aber nur an einem Tag und nicht täglich eine Woche lang. So ein Suppenkasper bin ich dann doch nicht. Aber eine gute Kürbissuppe wärmt schon mal schön und kann sie man hervorragend mit Kräutern abschmecken.

Aber man kann mit Kürbis noch viele andere, leckere Sachen machen. Ich habe einige Rezepte ausprobiert. Es gibt so viele verschiedene Kreationen, die ich ganz spannend finde. Auch unser Sohn hat eine heimliche Liebe zum Kürbis, nämlich in Verbindung mit Brot. Frische, noch warme Kürbisbrötchen haben bei uns kaum eine Chance, auszukühlen.

Kürbis ist gesund

Wir wollen auch gern verraten, dass der orangenfarbene Koloss ein besonders vitaminreicher Vertreter seiner Gattung ist. Er besitzt viele antioxidativ wirksame Stoffe wie etwa Vitamin A, C und E und kann beim b-Karotin locker mit den Möhrchen mithalten. Für faule Köche wie mich ist er besonders toll, denn man kann seine Schale mitessen und muss sie nicht umständlich entfernen. Einmal ordentlich abwaschen und abtrocknen und loslegen. Auch lässt er sich länger lagern, so dass ich nicht in den Stress komme und ihn schnell verarbeiten muss. Das ist doch wirklich praktisch von ihm, oder?

 

Na ja, und der Kürbis an sich ist ja auch ein ganz tolles Bastelteil. Unser Kind freut sich schon immer drauf, wenn er endlich gruselige Fratzen in ihn schneiden darf. Und das ganz allein.

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