Ohne Schnick & Schnack | Wir lieben unser großes Familienbett
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Wir lieben unser großes Familienbett

Haben wir gut geschlafen im Urlaub vor einem Jahr. Wirklich! Viel und gut! Lag es daran, dass wir im Urlaub waren? Anderes Land, anderes Klima, viele Eindrücke über den Tag. Ja, das hat bestimmt dazu beigetragen. Aber noch viel mehr war das riesengroße Bett „schuld“. Diese Spielwiese war ein Traum, aber ein wahr gewordener.

Schlafparadies im Urlaub

Zwei Meter zwanzig (also 2,20 m) für uns drei. Da kam jeder auf mehr als 70 cm, also fast ein ein eigenes Bett. Da störte es uns wenig, wenn das Kind sich nachts wie ein Propeller im Bett gedreht hat. Und wenn er uns doch mal etwas zu dicht auf die Pelle gerückt ist, haben wir ihn zurückgeschoben in die Mitte, ohne dass der andere etwas davon mitbekommen hat. 

Im Urlaub hatten wir dann auch wieder das Gespräch (auch mit ihm selbst), dass unser Sohn in seinem eigenen Bett schlafen soll. “Ja, mache ich”, waren seine Worte. Vor allem, als der Weihnachtsmann noch nicht da war. Danach hat er das schnell wieder vergessen. 

Und “nächtlich” grüßt das Murmeltier

Am dritten Abend wieder zu Hause, der Jetlag war überwunden, uns ging es gut. Ich habe mit aller Macht durchgesetzt, dass Junior in seinem Bett einschläft und nachts dann gern zu uns kommen könnte. Oh, war das ein Drama. Es gab Monster, Diebe und viele andere böse Kreaturen, die sich in seinem Zimmer (nur bei ihm, nicht bei uns im Schlafzimmer) breit gemacht haben. Wir tragen und schmeißen sie dann zwar immer raus, aber auch ihre Spezies hat sich weiterentwickelt und macht sich inzwischen vor uns unsichtbar, so dass wir sie nicht sehen und kriegen können. Sie kommen erst wieder hervor, wenn wir aus dem Zimmer sind. Diese Evolution…

Spielwiese mal anders – Ohne Schnickschnack

Außerdem gingen Heultiraden los, dass der Kleine nicht dort einschlafen kann, Ich wäre ungerecht, weil ich nur bei Papi liegen will und ihn allein lasse. Ich habe ihn voll unterschätzt, er hat alle Register gezogen und mich schwer ins Herz getroffen. Er hatte mir schon ein halbes Tränchen ins Auge gesetzt, als ich noch bei ihm am Bett saß. 

Am Ende bin ich (für den Moment) hart geblieben und ist dann in seinem Bett eingeschlafen. Aber ich war so gar nicht stolz auf meine Leistung, sondern bin dann tief entsetzt zu meinem Mann gegangen. Nein, so haben wir uns das nicht vorgestellt. 

Für uns stand fest: Wir wollen doch nur schlafen, fest und tief und morgens fit wie ein Turnschuh aufwachen. Ist das zu viel verlangt? Nein, ich glaube nicht.

Es ging doch früher auch, dass jeder in seinem Bett geschlafen hat. Es war mir inzwischen egal, wer wo wie schläft, aber ich will meine Ruhe und mal mehr als eine Stunde am Stück fest schlafen. Wir haben versucht, eine Lösung zu finden.

Wir wollen wieder nach Thailand in unser großes Bett

Wir kamen wieder auf den Urlaub zu sprechen und das tolle Bett und die ruhigen, langen Nächte. Wir fingen sofort an, nach solch großen Betten zu recherchieren. Und so etwas gibt es tatsächlich: Familienbetten. 

Und wir haben gesucht, gegoogelt und gequatscht, wie das funktionieren würde. Es muss ja auch irgendwie ins Schlafzimmer passen. Wir haben das schwedische Möbelhaus durchforstet, Blogs studiert, was man wie verbinden kann. Aber am Ende haben wir uns entschieden, dass wir uns ein fertiges Familienbett kaufen und nicht anfangen, aus bestehenden Betten ein großes zu bauen.

 

Wir haben die Zimmer getauscht und sind mit dem neuen großen Bett unter das Dach gezogen und liegen nun alle drei gemeinsam in einem großen Bett. Das haben wir jetzt einige Monate und schlafen viel besser. Viel öfter, viel besser!

Und natürlich probieren wir zwischendurch immer noch, unser Kind in sein eigenes Bett in seinem eigenen Zimmer zu bekommen. Aber derzeit sieht es noch nicht so aus. Egal, denn…

Ich will doch nur schlafen!

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